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Ein eher gemütlicher Törn

Über Symi nach Nisyros und über Tilos und Chalki zurück

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- Tag 1 -

Rhodos Mandraki bis Symi

Ca. 25 Seemeilen

Wenn Sie früh in Rhodos aufbrechen, erreichen Sie den Hafen von Symi nach 3,5 – 4,5 Stunden. In Symi findet man im malerischen Hafen der Stadt „Symi“ an der N-Seite Liegeplätze. Man macht regelmäßig mit Bug oder Heck zum Kai fest, wobei darauf zu achten ist, dass der Anlegeplatz der Fähren frei bleibt. Sie haben dann ausreichend Zeit die kleine, malerische Hafenstadt zu entdecken.

Der malerische Hafen der Stadt Symi: 36° 37,09' N; 027° 50,40' E

Es gibt viele Tavernen, Strom und Wasser und weitere Versorgungsmöglichkeiten. Hotel auf 6-10m Wassertiefe.

Alternativ kann man auch in Pedi (36° 36,95' N; 027° 51,70' E), einer tiefen fjordähnlichen Bucht, festmachen. Dort ist es ruhiger, aber die Liegeplätze am Pier vor dem Pedi Beach Hotel sind begrenzt. Der Liegeplatz für das Tankschiff, das Symi mit Wasser versorgt, muss freibleiben. Weitere Liegeplätze gibt es an einem neuen Kai im Norden der Bucht. Oder man ankert im Bereich der Pier vor dem Pedi Beach Hotel.

In der Bucht gibt es zwei Tavernen und das Pedi Beach Hotel, das auch Dusch- und Frühstücksservice für hungrige Crews bietet. Einen kleinen Supermarkt gibt es auch. Ansonsten kaum weitere Versorgungsmöglichkeiten. Mit dem Bus kann man die Hauptstadt „Symi“ besuchen. Die Fahrt dauert nur ein paar Minuten.

Sehr schön und romantisch ist die Bucht vor dem Kloster Panormitis an der Südwestseite der Insel.

Die Bucht vor dem Kloster Panormitis: 36° 33,12' N; 027° 50,53' E

Wenn die Tagesausflügler abgefahren sind, wird es richtig gemütlich. Die Zahl der Liegeplätze am Anleger ist begrenzt. Auch die Ankerplätze in der Bucht sind im Sommer gut frequentiert. Die Bucht ist gut geschützt. Der Ankergrund hält gut. Und es gibt auch eine kleine Taverne.

- Tag 2 -

Symi nach Nisyros

Ca. 32 Seemeilen
Von Symi nach Nisyros fährt man am besten durch die

Meerenge zwischen Symi und der Insel Nimos, jedenfalls wenn man von Symi oder Pedi kommt. Das spart einige Kilometer. Die Passage ist sicher. Die Wassertiefe beträgt im Fahrwasser mindestens 4 m. Auf Nisyros ist der Haupthafen Mandraki nicht zu empfehlen. Suchen Sie Ihren Liegeplatz gleich in dem schönen kleinen Hafen Paloi, gesprochen Pali (36° 37,24' N; 027° 10,3' E).

Der kleine Hafen Paloi: 36° 37,24' N; 027° 10,3' E
Von Westen kommend ist dieser Hafen kaum auszumachen. Die Ansteuerung erfolgt aus Ost. Die Einfahrt ist etwas versandet. Die Wassertiefe beträgt stellenweise nur ca. 2,40 m. Man hält sich am besten bei der Einfahrt nahe der nördlichen Pier. Man kann an der Nordmole oder an der Südmole (Stadtkai) mit Bug oder Heck festmachen. Es gibt Strom und Wasser am Kai. Allerdings war der Hafenmeister, der noch im Mai und Juni 2015 die Boote eingewiesen hat, im Juli nicht mehr da. Dusch- und Waschmaschinenservice bietet die Taverne „Aphrodite“, in der man auch sehr gut preiswert essen kann.

Mit dem Bus oder Mietwagen kann man die Vulkaninsel Nisyros erkunden.

Der Krater der Vulkaninsel Nisyros
Ein Besuch des Kraters lohnt sich. Bei schönem Wetter hat man phantastische Ausblicke auf die umliegenden Inseln. Auch ein Besuch der Bergdörfer Emporios und Nikia ist zu empfehlen.
- Tag 3 -

Nisyros nach Kos

Ca. 21 Seemeilen
Es ist nur ein kurzer Schlag nach Kos. Sie haben dann ausreichend Zeit für einen Stadtbummel und die Besichtigung der antiken Ausgrabungen. Kos Marina gilt als die beste Marina Griechenlands und bietet alle Versorgungsmöglichkeiten, außerdem Tavernen und einen Supermarkt, der auch aufs Boot liefert. Man muss sich auf Kanal 77 anmelden und sollte vorher reservieren.
Die Liegeplätze vor Kos: 36° 52,84' N; 027° 17,94' E
Zur nahe gelegenen Altstadt von Kos und zur Festungsanlage sind es nur etwa 10-15 Minuten zu Fuß. Alternativ kann man auch im alten Hafen von Kos (36° 53,84' N; 027° 17,34' E) einen Liegeplatz finden. Man macht mit Bug oder Heck am Ost-Kai fest. Der Hafen ist vor allem im Sommer gut besucht, und es ist nicht ganz einfach einen guten Liegeplatz zu bekommen. Im Hafen und Umgebung gibt es zahlreiche Tavernen und Versorgungsmöglichkeiten. Von Kos aus gibt es täglich Fährverbindungen nach Rhodos und Athen. Außerdem hat Kos einen Flughafen. Während der Saison gibt es internationale Flugverbindungen.
- Tag 4 -

Kos nach Tilos

Ca. 25 Seemeilen
An der Ostküste von Tilos liegt die Bucht von Livadia mit einem kleinen Hafen (36° 25,02' N; 027° 23,18' E) und Fähranleger.
Die Bucht von Livadia: 36° 25,02' N; 027° 23,18' E
Yachten können im Hafen am Stadtkai (Ost) mit Bug oder Heck oder am Westkai längsseits festmachen. In der Bucht östlich des kleinen Hafens kann man gut ankern. Bei sehr gutem Wetter kann man auch an der Außenseite der Mole längsseits gehen oder mit Bug oder Heck festmachen, wobei darauf geachtet werden muss, dass der Anlegeplatz für die Fähren frei bleibt. Meistens, aber nicht immer, gibt es Strom und Wasser. Im kleinen Ort gibt es Lebensmittel und mehrere Tavernen. In der Taverne „Mixalis“ haben wir bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
- Tag 5 -

Tilos nach Chalki

Ca. 15 Seemeilen
Auf dieser kleinen Felseninsel ist sehr ruhig, vor allem nach dem die Tagesausflügler von Rhodos der Insel den Rücken gekehrt haben. Im Winter leben nur ca. 50 Personen permanent auf Chalki. Im Sommer sind es natürlich einige mehr.
Der Hafen von Chalki: 36° 13,51’ N; 027° 37,61‘ E
Eine Ansteuerung bei Nacht ist nicht empfehlenswert, da es einige Untiefen in der Einfahrt gibt. Im Sommer kann man an einem Schwimmkai festmachen oder am Stadtkai. Dort muss man sich allerdings verholen, wenn die Fähre kommt. Alternativ kann man auch in der Bucht vor der unbewohnten Insel Alimia ankern. Man wird mit einem schönen Blick auf Chalki und Rhodos belohnt.
- Tag 6 -

Chalki nach Rhodos Mandraki

Ca. 35 Seemeilen

Ein etwas längerer Schlag, der bei meist achterlichem Wind gut zu meistern sein sollte. Steht allerdings der Wind dagegen, könnte es sinnvoll sein umzuplanen und einen Tag vorher Panormitis auf Symi anzulaufen.

Der Heimathafen Mandraki (36° 45,06' N; 28° 22,78' E) sollte am späten Nachmittag erreicht werden.

Der Heimathafen Mandraki: 36° 45,06' N; 28° 22,78' E

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